Über mich

Ich bin Erzieherin, Mutter und seit 2010 für den Nordkreis Mitglied des Landtages in NRW.

Eigentlich war sie schon immer da: die Politik. Aufgewachsen bin ich nämlich in einer sehr politisch interessierten Familie. Schon mein Großvater war ein eingefleischter Sozialdemokrat, meine Mutter engagierte sich in der SPD und bei der Gewerkschaft. Und auch in der Schule wurde soziales und politisches Interesse sehr unterstützt.

Es war eine bewegte Zeit, als ich 1974 beschloss, der SPD beizutreten; eine Zeit, in der Willy Brandt nicht nur Werte sondern auch Menschen prägte. Konkreter Anlass für meinen Eintritt war sein Rücktritt als Kanzler. Wie viele andere wollte ich meine Solidarität mit dem Menschen zeigen, der wie kein Zweiter die Vision von einer neuen, gerechteren Gesellschaft aufgezeigt hatte.

Demokratie wagen, das Gespräch mit dem Andersdenkenden suchen, den Menschen zuhören und allen, unabhängig von ihrer Herkunft, ein würdiges, selbstbestimmtes Leben ermöglichen, war und ist für mich die Motivation meines politischen Handelns.

1977 machte ich Abitur an der Viktoriaschule in Aachen. Meiner Familie war es wichtig, dass ich als Frau meinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann. Es war Johannes Rau, der 1970 als NRW-Wissenschaftsminister meiner Generation die Perspektive gab, unabhängig vom Einkommen der Eltern zu studieren. 1978 wurde er Ministerpräsident. Ein Jahr später begann ich mein Studium: Germanistik und Sozialwissenschaften an der RWTH. In dieser Zeit habe ich als Dozentin für die VHS gearbeitet. Ich unterrichtete dort Deutsch als Fremdsprache. Schon damals galt: die deutsche Sprache ist der Schlüssel zur Integration.

Zu dieser Zeit habe ich mich vor allem bei den Jusos engagiert. Ich war Mitglied im Vorstand des Unterbezirks Kreis Aachen und Mitglied im NRW-Landesvorstand. Auf vielen langen Bahnfahrten lernte ich schon damals Nordrhein-Westfalen in all seiner Vielfalt kennen.

Jusos, Familienzeit & Kommunalpolitik

Bei den Jusos lernte ich meinen Mann Hans kennen. Als 1981 unsere erste Tochter Annika geboren wurde, unterbrach ich mein Studium für eine Familienphase. Außerdem half ich meinem Mann, der einen Malerbetrieb führte, im Büro. Zwei Jahre später wurden die Zwillinge Verena und Christoph geboren. 1984 wurde ich in den SPD-Unterbezirksvorstand Kreis Aachen gewählt. Ihm gehöre ich seitdem, mit einer kurzen Unterbrechung, an.

Als 1988 mein viertes Kind, Tobias, geboren wurde, wurde es immer schwieriger, an den Veranstaltungen des Juso-Landesvorstands teilzunehmen. Ich erkannte damals, wie wichtig die Kommunalpolitik bei der Gestaltung von Kindergärten und Schule ist und wollte mich auf diesem Feld mehr einbringen.

1988 schied ich daher aus dem Juso-Landesvorstand aus und wurde SPD-Stadtverbandsvorsitzende in Würselen. Zu dieser Zeit war Martin Schulz Bürgermeister in Würselen. Ich organisierte 1989 und 1994 die Kommunalwahlkämpfe, die die SPD in Würselen gewann. Die absolute Mehrheit der SPD im Rat war Grundlage für die erfolgreiche Politik in Würselen. 1994 zog ich erstmals in den Rat der Stadt Würselen ein gehöre ihm seitdem an. Meine Arbeitsschwerpunkte sind Kinder- und Jugendhilfe, Soziales und Schule. Ebenfalls seit 1994 bin ich Mitglied im Jugendhilfeausschuss und arbeite erfolgreich mit den freien Trägern und Verbänden zusammen. Wichtig ist mir, mich für die einzusetzen, die woanders wenig Gehör finden.

Die Angebote der Jugendhilfe haben sich in den letzten 30 Jahren weiterentwickelt. Kindergärten sind jetzt Kindertagesstätten, die bis in den Nachmittag geöffnet sind, und in Grundschulen gibt es den Offenen Ganztag (OGS). Durch diese Ganztagsangebote können Kinder besser gefördert werden und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist deutlich einfacher geworden. Aber Eltern müssen für die Angebote und zusätzlich für das Essen zahlen. Ich finde: Bildung muss kostenfrei sein. Und kein Kind darf vom Mittagessen ausgeschlossen werden, weil sich seine Eltern es nicht leisten können.

Jusos, Familienzeit & Kommunalpolitik

Bei den Jusos lernte ich meinen Mann Hans kennen. Als 1981 unsere erste Tochter Annika geboren wurde, unterbrach ich mein Studium für eine Familienphase. Außerdem half ich meinem Mann, der einen Malerbetrieb führte, im Büro. Zwei Jahre später wurden die Zwillinge Verena und Christoph geboren. 1984 wurde ich in den SPD-Unterbezirksvorstand Kreis Aachen gewählt. Ihm gehöre ich seitdem, mit einer kurzen Unterbrechung, an.

Als 1988 mein viertes Kind, Tobias, geboren wurde, wurde es immer schwieriger, an den Veranstaltungen des Juso-Landesvorstands teilzunehmen. Ich erkannte damals, wie wichtig die Kommunalpolitik bei der Gestaltung von Kindergärten und Schule ist und wollte mich auf diesem Feld mehr einbringen.

1988 schied ich daher aus dem Juso-Landesvorstand aus und wurde SPD-Stadtverbandsvorsitzende in Würselen. Zu dieser Zeit war Martin Schulz Bürgermeister in Würselen. Ich organisierte 1989 und 1994 die Kommunalwahlkämpfe, die die SPD in Würselen gewann. Die absolute Mehrheit der SPD im Rat war Grundlage für die erfolgreiche Politik in Würselen. 1994 zog ich erstmals in den Rat der Stadt Würselen ein gehöre ihm seitdem an. Meine Arbeitsschwerpunkte sind Kinder- und Jugendhilfe, Soziales und Schule. Ebenfalls seit 1994 bin ich Mitglied im Jugendhilfeausschuss und arbeite erfolgreich mit den freien Trägern und Verbänden zusammen. Wichtig ist mir, mich für die einzusetzen, die woanders wenig Gehör finden.

Die Angebote der Jugendhilfe haben sich in den letzten 30 Jahren weiterentwickelt. Kindergärten sind jetzt Kindertagesstätten, die bis in den Nachmittag geöffnet sind, und in Grundschulen gibt es den Offenen Ganztag (OGS). Durch diese Ganztagsangebote können Kinder besser gefördert werden und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist deutlich einfacher geworden. Aber Eltern müssen für die Angebote und zusätzlich für das Essen zahlen. Ich finde: Bildung muss kostenfrei sein. Und kein Kind darf vom Mittagessen ausgeschlossen werden, weil sich seine Eltern es nicht leisten können.

Ehrenamt, Berufseinstieg & Neuanfang

Gemeinsam mit Freunden habe ich deshalb den Verein „Wir in Würselen“ gegründet. Wir sammeln Spenden, mit denen wir Kinder und deren Familien unterstützen. Unsere Arbeit geht inzwischen weit über Mittagessen hinaus – wir bezahlen auch Schwimmkurse, Klassenfahrten und Nachhilfe. Mehrere hunderttausend Euro sind über die Jahre zusammengekommen und konnten für gute Zwecke eingesetzt werden. Einerseits macht mich das sehr stolz, andererseits ist es schade, dass es solche Vereine überhaupt geben muss.

Während in den 90ern die Kommunalpolitik in Würselen für mich gut lief und wir wichtige Ziele umsetzen konnten, stand meiner Familie privat die schwerste Zeit bevor. Der Betrieb meines Mannes wurde insolvent und wir standen vor dem finanziellen Ruin. Ich begann eine Ausbildung zur Erzieherin, die ich 1998 abschloss. Dann der nächste Schlag: Mein Mann starb an einer Hirnblutung und ich war allein für vier Kinder und das Einkommen verantwortlich.

Meine Familie und meine Freunde haben mir in dieser schweren Lebensphase sehr geholfen und meine Kinder sind inzwischen erwachsen, berufstätig, verheiratet und haben selbst Kinder. Seit 2002 bin ich mit meinem heutigen Mann Ulf zusammen. Geheiratet haben wir 2015.

Nach meiner Ausbildung arbeitete ich in Alsdorf in der städtischen Einrichtung „Biberburg“ – einer integrativen Kindertageseinrichtung für behinderte und nicht-behinderte Kinder. Zum Glück sind heute viele Einrichtungen inklusiv, doch damals war das die absolute Ausnahme.

Ab 2000 arbeitete ich dann für zehn Jahre im Schichtdienst als Erzieherin in einer Jugendwohngruppe in Aachen. Dort betreute ich Jugendliche, die aus den verschiedensten Gründen nicht mehr in ihrer Familie leben können. Mit ihnen arbeitete ich daran, ihre sozialen, finanziellen und familiären Probleme abzubauen, damit sie einen Schulabschluss oder eine Berufsausbildung schaffen können.

Landtag, Fraktion & Ausschussarbeit

Vor der Landtagswahl 2010 wurde ich gefragt, ob ich für den Landtag kandidieren möchte. Es war eine schwierige Zeit für unsere Partei: 2005 hatten wir die Landtagswahl verloren und erstmals seit 39 Jahren regierte in NRW nicht die SPD. Auch Hans Vorpeil war aus dem Landtag ausgeschieden. Er war seit 1985 unser Abgeordneter gewesen und hatte beim Ende des Bergbaus enorm viel für den Nordkreis geleistet. Ich sollte nun seine Nachfolgerin werden und wurde – für Viele überraschend – auf Anhieb ins Landesparlament gewählt.

Seit 2012 bin ich im Landtag stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und verantwortlich für die Themen Bildung, Jugend, Kultur und Sport. Ein großes Anliegen – und das hat sicherlich auch mit meinen eigenen Erfahrungen zu tun – ist, dass wir der Offenen Ganztagsschule endlich ein solides Fundament geben. Ich setze mich ein für ein Ganztagsgesetz mit klaren Qualitätsstandards, für eine Abschaffung der Elternbeiträge und für eine verlässliche Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz, der 2026 kommen wird. Das ist mein wichtigstes Ziel für die nächsten Jahre!

Neben der Arbeit im Landtag, die viele weitere wichtige Themen enthält, ist mir die Arbeit im Wahlkreis und für den Wahlkreis sehr wichtig. Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen wurden über Jahrzehnte durch die Steinkohle geprägt. Alle vier Kommunen sind gestärkt aus dem Strukturwandel hervorgegangen, halten aber an diesem industriellen und kulturellen Erbe fest. Bis heute haben wir im ehemaligen Wurmrevier eine starke Gewerkschaftsbewegung und eine sehr lebendige Vereinsstruktur.

Vereine sind wichtige Treffpunkte für Menschen und die Corona-Pandemie hat ihnen schwer zugesetzt. Es ist wichtig, dass sie bestmöglich unterstützt werden.

Landtag, Fraktion & Ausschussarbeit

Vor der Landtagswahl 2010 wurde ich gefragt, ob ich für den Landtag kandidieren möchte. Es war eine schwierige Zeit für unsere Partei: 2005 hatten wir die Landtagswahl verloren und erstmals seit 39 Jahren regierte in NRW nicht die SPD. Auch Hans Vorpeil war aus dem Landtag ausgeschieden. Er war seit 1985 unser Abgeordneter gewesen und hatte beim Ende des Bergbaus enorm viel für den Nordkreis geleistet. Ich sollte nun seine Nachfolgerin werden und wurde – für Viele überraschend – auf Anhieb ins Landesparlament gewählt.

Seit 2012 bin ich im Landtag stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und verantwortlich für die Themen Bildung, Jugend, Kultur und Sport. Ein großes Anliegen – und das hat sicherlich auch mit meinen eigenen Erfahrungen zu tun – ist, dass wir der Offenen Ganztagsschule endlich ein solides Fundament geben. Ich setze mich ein für ein Ganztagsgesetz mit klaren Qualitätsstandards, für eine Abschaffung der Elternbeiträge und für eine verlässliche Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz, der 2026 kommen wird. Das ist mein wichtigstes Ziel für die nächsten Jahre!

Neben der Arbeit im Landtag, die viele weitere wichtige Themen enthält, ist mir die Arbeit im Wahlkreis und für den Wahlkreis sehr wichtig. Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen wurden über Jahrzehnte durch die Steinkohle geprägt. Alle vier Kommunen sind gestärkt aus dem Strukturwandel hervorgegangen, halten aber an diesem industriellen und kulturellen Erbe fest. Bis heute haben wir im ehemaligen Wurmrevier eine starke Gewerkschaftsbewegung und eine sehr lebendige Vereinsstruktur.

Vereine sind wichtige Treffpunkte für Menschen und die Corona-Pandemie hat ihnen schwer zugesetzt. Es ist wichtig, dass sie bestmöglich unterstützt werden.

Lebenslauf

Eva-Maria Voigt-Küppers

  • geb. 11.05.1958 in Rheine
  • wohnhaft in Würselen
  • verheiratet, vier Kinder 

Bildung und Beruf

  • Abitur an der Viktoriaschule Aachen 1977
  • Anschließend Studium der Germanistik und der Sozialwissenschaften an der RWTH Aachen (ohne Abschluss)
  • nach meiner Familienzeit: Ausbildung zur Erzieherin
  • 1998–2000: Erzieherin in einer integrativen Kindertageseinrichtung in Alsdorf
  • 2000–2010: Erzieherin in einer Jugendwohngruppe in Aachen

Werdegang in der SPD

  • seit 1974: Mitglied der SPD
  • 1986–1988: stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos NRW
  • seit 1984: Mitglied im SPD-Unterbezirksvorstand Kreis Aachen, seit 2010 stellvertretende Vorsitzende
  • 1988–1996: Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Würselen

Mandate

  • seit 1994: Mitglied des Rates der Stadt Würselen
  • 1994–1999 und 2004–2014: Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses der Stadt Würselen
  • 1999–2013: stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Fraktion Würselen
  • 2010: Direktwahl in den Landtag mit 40,5 Prozent Erststimmenanteil. Seitdem Landtagsabgeordnete des Wahlkreises 3 (Aachen III) mit den Städten Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen.
  • 2010–2012: ordentliches Mitglied in den Ausschüssen Familie, Kinder und Jugend, für Bauen, Wohnen und Verkehr sowie für Frauen, Emanzipation und Gleichberechtigung.
  • 2012: Wiederwahl in den Landtag mit 44,9 Prozent Erststimmenanteil
  • 2012–2017: stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, zuständig für die Bereiche Schule, Weiterbildung und Sport
  • 2012–2017: ordentliches Mitglied im Ausschuss für Schule und Weiterbildung
  • 2017: erneute Wiederwahl in den Landtag mit 40,0 Prozent Erststimmenanteil
  • bestätigt als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, zuständig derzeit für die Bereiche Bildung, Jugend, Kultur und Sport
  • derzeit ordentliches Mitglied in den Ausschüssen für Schule und Bildung, für Frauen und Gleichstellung sowie im Ältestenrat

      Mitgliedschaften

      • Arbeiterwohlfahrt (AWO)
      • Deutsch-Französische Gesellschaft Würselen
      • Deutscher Kinderschutzbund (DKSB)
      • Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
      • DJK Armada Euchen-Würselen
      • Freundschaftsgesellschaft Bukina Faso (Réo)
      • Gemeinsam Leben – gemeinsam Lernen
      • Karnevalsgesellschaft Au Ülle Würselen e.V.
      • Kulturstiftung Würselen
      • Naturfreunde Merkstein
      • SJD – Die Falken
      • Wir in Würselen (Gründungsmitglied)
      • Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VaBW)

      Mein Wahlkreis

      Bis Ende des 20. Jahrhunderts war Alsdorf die wichtigste Bergbaustadt im Aachener Revier. Daran erinnern das Fördergerüst und der weitläufige Anna-Park: Das frühere Zechengelände ist zur grünen Lunge der Stadt geworden. An seinem Rand sind neue Wohngebiete entstanden, Schulen und Gewerbe haben sich angesiedelt. Mit dem Energeticon wurde 2014 eine Einrichtung eröffnet, die gleichermaßen Bergbaumuseum und Lernort für das Thema Energie ist.

      Mit rund 28.000 Einwohnern ist Baesweiler ist die bevölkerungskleinste Stadt im Nordkreis. Sein Wappentier ist der Löwe. Er ist seit mehreren hundert Jahren in unserer Region präsent und geht zurück auf das Herzogtum Jülich. Wie alle Städte der Region hat Baesweiler ein reges Vereinsleben: Die Junggesellenvereine prägen das Leben in der Stadt ebenso wie zahlreiche Fußball-, Schützen-, Karnevals- und Musikvereine. Als Kulturzentrum bietet die Burg eine attraktive Kulisse.

      Prägend für Herzogenrath ist die Partnerschaft zur niederländischen Stadt Kerkrade. Beide Städte wurden einst durch die Neustraße/ Nieuwstraat geteilt – heute ist die gemeinsame Straße ein verbindendes Element und gelebtes Europa. Mit dem Eurode Business Center (EBC) wurde 2001 ein grenzüberschreitendes Dienstleistungszentrum eröffnet.

      Meine Heimatstadt besteht aus den drei ehemaligen Gemeinden Bardenberg, Broichweiden und Würselen und ist ein Zuhause für 39.000 Einwohner. Als Stadt der Jungenspiele ist Würselen überregional bekannt: bei der Großkirmes ist die ganze Stadt auf den Beinen und jubelt den Maijungen und Maimädchen, den Pritschenkindern und Fahnenschwenkern der Jungenspiele zu.

      Mein Wahlkreis

      Bis Ende des 20. Jahrhunderts war Alsdorf die wichtigste Bergbaustadt im Aachener Revier. Daran erinnern das Fördergerüst und der weitläufige Anna-Park: Das frühere Zechengelände ist zur grünen Lunge der Stadt geworden. An seinem Rand sind neue Wohngebiete entstanden, Schulen und Gewerbe haben sich angesiedelt. Mit dem Energeticon wurde 2014 eine Einrichtung eröffnet, die gleichermaßen Bergbaumuseum und Lernort für das Thema Energie ist.

      Mit rund 28.000 Einwohnern ist Baesweiler ist die bevölkerungskleinste Stadt im Nordkreis. Sein Wappentier ist der Löwe. Er ist seit mehreren hundert Jahren in unserer Region präsent und geht zurück auf das Herzogtum Jülich. Wie alle Städte der Region hat Baesweiler ein reges Vereinsleben: Die Junggesellenvereine prägen das Leben in der Stadt ebenso wie zahlreiche Fußball-, Schützen-, Karnevals- und Musikvereine. Als Kulturzentrum bietet die Burg eine attraktive Kulisse.

      Prägend für Herzogenrath ist die Partnerschaft zur niederländischen Stadt Kerkrade. Beide Städte wurden einst durch die Neustraße/ Nieuwstraat geteilt – heute ist die gemeinsame Straße ein verbindendes Element und gelebtes Europa. Mit dem Eurode Business Center (EBC) wurde 2001 ein grenzüberschreitendes Dienstleistungszentrum eröffnet.

      Meine Heimatstadt besteht aus den drei ehemaligen Gemeinden Bardenberg, Broichweiden und Würselen und ist ein Zuhause für 39.000 Einwohner. Als Stadt der Jungenspiele ist Würselen überregional bekannt: bei der Großkirmes ist die ganze Stadt auf den Beinen und jubelt den Maijungen und Maimädchen, den Pritschenkindern und Fahnenschwenkern der Jungenspiele zu.